Internationale Bildungs-und Begegnungsstätte “Johannes Rau” Minsk

Bildungsprogramme

Krieg und Liebe von Leonid Lewin

Am 17. März fand in der Geschichtswerkstatt namens Leonid Lewin die Eröffnung der Ausstellung „Krieg und Liebe“ statt, die dem 80. Geburtstag des verdienten Architekten der Republik Belarus Leonid Lewin gewidmet war.

An der Veranstaltung nahmen teil: die Direktoren des IBB e.V. Dortmund und der IBB J.Rau Minsk, der stellvertretende Botschafter der BRD in der Republik Belarus Holger Rapior, der Geschäftsträger ad interim der Angelegenheiten des Staates Israel in Belarus Alon Schocham, die Vertreter jüdischer Organisationen und Gemeinden sowie Zeitzeugen des zweiten Weltkrieges.

„Krieg unf Liebe“  ist die Geschichte der Liebe der Eltern Leonid Lewins, die durch ihre Briefe, Fotos und Postkarten aus der Kriegszeit erkennbar wird. Diese Dokumente sind zu den wichtigsten Exponaten dieser Ausstellung geworden. „Krieg und Liebe“ ist auch ein Buch über die Liebe seiner Eltern, die alle Schrecken des Krieges überlebt und dieses beseelte romantische Gefühl durch ihr ganzes Leben getragen haben.

Die Ausstellung „Krieg und Liebe“ eröffnete das Konzert der Schüler aus dem Minsker staatlichen Musikcollege namens M.I. Glinka. Junge Geiger spielten Bach und Mozart, die Lieblingskomponisten von Leonid Lewin. Peter Junge-Wentrup, Direktor des Dortmunder IBB und Viktor Balakirew, Vorsitzender der Direktion der IBB J. Rau Minsk, betonten in ihren Ansprachen, dass Leonid Lewin nicht nur ein talentierter Architekt, sondern auch ein Mensch gewesen war, der zum aktiven gesellschaftlichen Dialog zwischen Belarus und Deutschland und zur Völkerverständigung wesentlich beigetragen hatte. Das Hauptaugenmerk seines künstlerischen Schaffens richtete Leonid Lewin dem einfachen Menschen mit seinem Kummer und Leid, die der Architekt in seinen Werken an die Zeitgenossen herantragen wollte,"- sagte Viktor Balakirew.

Die Ausstellung in der Geschichtswerkstatt bleibt für den Besuch von 9.00 bis 17.00 Uhr werktags bis zum Ende dieses Jahres geöffnet. Außerdem können sich alle Interessenten am 31. März, um 15.00 Uhr den Film der Regisseurin Olga Daschuk «Leonid Lewin. Krieg und Liebe“ ansehen.

 

 

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