Internationale Bildungs-und Begegnungsstätte “Johannes Rau” Minsk

Förderprogramm Belarus

Partnerschafstprojekte

PROJEKTE IM FÖRDERPROGRAMM BELARUS VII. PHASE

FÖRDERBEREICH NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

FpB-1405 Regionales Projekt

Stärkung der Rolle der Frau im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben von ländlichen Regionen und Kleinstädten

Das Projekt beabsichtigt die unternehmerische Tätigkeit und das gesellschaftliche Engagement von Frauen in ländlichen Regionen und in Kleinstädten zu fördern sowie einen Beitrag zur Entwicklung von Familienunternehmen zu leisten. Hierfür werden Fortbildungen angeboten, in denen Frauen in Wirtschaftsfragen geschult und auf die Wahrnehmung von Führungspositionen in gesellschaftlichen Organisationen vorbereitet werden. Das Projekt dient damit der nachhaltigen regionalen Entwicklung sowie der Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Zentraler Partner: IBB Dortmund/ Planet 2000 e.V. Antragsteller: Die Grodnoer regionale Vereinigung der Farmer in Kooperation mit Grodnoer Frauenorganisationen Grodno

FpB-1410 Nationales Projekt

Entwicklung eines ökonomischen und energetischen Sanierungskonzepts für traditionelle Wohnhäuser in ländlichen Regionen

Das Projekt erarbeitet ein Konzept zur ökonomischen Sanierung traditioneller belarussischer Holzhäuser im ländlichen Raum unter Einsatz ökologischer Materialien und mit Augenmerk auf Energieeffizienz. Dazu erhalten Baufachkräfte eine duale Ausbildung in theoretischen Seminaren, die von deutschen Experten erarbeitet und durchgeführt werden, und wenden ihr Wissen unmittelbar in der Praxis auf zwei Übungsbaustellen an. Ausbildungsmaterialien und praktische Erfahrungen werden als Handbuch aufgearbeitet und für die Verwendung in anderen Regionen nutzbar gemacht. Antragsteller: Heim-statt Tschernobyl e.V. Zentraler Partner: Internationaler gemeinnütziger Verein ÖkoDom Vitebsk, Minsk

FpB-1411 Kleinprojekt

Postillion - Jamschtschik

Das Projekt dient der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Bezirks Tschaussy im Bereich Tourismus. Im einzelnen zielt es a) auf die Wiederentdeckung und Integration alter Postwege des Gebietes Mogilev in die touristische Infrastruktur, b) auf die Klärung der rechtlichen, finanziellen, baulichen und unternehmerischen Fragen zur Restauration eines historischen Post-Gasthauses in Tschaussy und dessen Gestaltung als Museum mit Café, Kulturbühne, Kinderspielplatz und Tierhof für die Bevölkerung von Stadt und Region sowie c) auf den Schutz der gut erhaltenen Strecke der Poststraße mit noch bestehender alter Pflasterung und alten Birken-Anpflanzungen. Antragsteller: Arbeitskreis Weißrussland Rheinstetten, zentraler Partner: ENDO Mogilev

FpB-1416 Nationales Projekt

Erarbeitung und Umsetzung der Handlungsstrategie zur nachhaltigen Stärkung der Kooperation von regionalen und nationalen Netzwerken und Verbänden für die Entwicklung einer professionellen Immobilienverwaltung

Im Rahmen des Projekts wird die Kooperation von nationalen und regionalen Netzwerken zur Verbesserung der Immobilienverwaltung weiterentwickelt. Es werden Akteure der Wohnungsverwaltung professionalisiert und die Ausbildung von Verwaltern wird unterstützt. Des weiteren werden in Kooperation mit regionalen Behörden Wettbewerbe um die beste Hausverwaltung initiiert und Wohnungseigentümer gezielt über Energiesparmöglichkeiten u.ä. informiert. Der politische Dialog mit den zuständigen Behörden wird außerdem durch die Stärkung gesellschaftlicher Beiräte gefördert. Des weiteren erfolgt eine auf deutschen Erfahrungen aufbauende gezielte Beratung von zuständigen Ministerien und Parlamentsausschüssen zu interessierenden Rechtsfragen (z.B. Mietrecht). Antragsteller:Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., zentraler Partner:Internationaler Verband für Immobilienmanagement (IVIM) Minsk, Vitebsk, Grodno, Mogilev, Gomel

FpB-1429

Nationales Projekt Umweltmanagementsysteme in nichtkommerziellen Organisationen als Komponente von Nachhaltigkeitsstrategien in von der Tschernobyl-Katastrophe belasteten Regionen

Durch die Einführung von Umweltmanagementsystemen (UMS) in insgesamt sechs nichtkommerziellen Organisationen (Einrichtungen des Bildungs- und Gesundheitswesens) wird ein Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien in zwei Regionen, die von der Katastrophe im AKW Tschernobyl betroffen wurden, geleistet (Bezirk Vetka, Gebiet Gomel, und Bezirk Tschaussy Gebiet Mogiljow). Indem erstmals mehrere Einrichtungen in einer Region gleichzeitig Umweltmanagementsysteme einführen, wird zudem das Netzwerk für Organisationen mit Umweltmanagementsystemen „Weißer Storch“ weiter gestärkt. Zu diesem Zweck wird außerdem die Arbeit der Organisationen begleitet, die bereits über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem verfügen. Zentraler Partner:Leben nach Tschernobyl e.V. Antragsteller: Leben-dige Partnerschaft Gomel, Mogilev

FpB-1433 Nationales Projekt

Forum für regionale und lokale Nachhaltigkeitsinitiativen in Belarus: Vernetzung, Erfahrungsaustausch, Institutionalisierung

In das Projekt werden Behörden, Bildungsenrichtungen, NRO und andere Akteure aus lokalen Gemeinschaften einbezogen, in denen bereits Nachhaltigkeitsstrategien (LA21) erarbeitet wurden und eine praktische Umsetzung dieser Strategien erfolgt. Geplant ist die Analyse des gegenwärtigen Umsetzungsstands und der Aufbau einer entsprechenden Datenbank. Im Rahmen des Erfahrungsaustausches wird zudem der Unterstützungsbedarf der LA21-Akteure geklärt. Auf dieser Grundlage soll die Bildung einer Assoziation der regionalen und lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen vorbereitet werden. Geplant sind außerdem Fortbildungsmaßnahmen, eine landesweite Konferenz sowie Aktivitäten im Rahmen der Woche der nachhaltigen Entwicklung. Dabei sollen auch die Möglichkeiten der LA21-Initiativen, zur Umsetzung der Ziele der neuen Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie beizutragen, diskutiert werden. Zentraler Partner: Landesarbeitsgemeinschaft 21 NRW e.V. Antragsteller: Ecoproject Brest, Grodno, Gomel, Vitebsk, Mogilev, Minsk

FpB-1439 Nationales Projekt

Weiterentwicklung lokaler Nachhaltigkeitsstrategien und der Mechanismen ihrer Umsetzung in drei Pilotkreisen von Belarus auf der Grundlage der neuen Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Das Projekt soll eine erfolgreiche und konsequente Umsetzung lokaler Nachhaltigkeitsstrategien in Belarus in Übereinstimmung mit der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 und anderen einschlägigen Dokumenten bzw. Mechanismen, die von staatlichen Behörden anerkannt sind, fördern. Das Projekt richtet sich auf die Entwicklung und Umsetzung der lokalen Nachhaltigkeitsstrategien in drei belarussischen Pilotkreisen (Ergebnis 1) und wird den Mechanismus der Entwicklung und Umsetzung lokaler Nachhaltigkeitsstrategien in Belarus erproben (Ergebnis 2). Damit können a) die für die konkreten Pilotregionen aktuelle Probleme besser gelöst; b) diese Regionen den Leitansätzen und Indikatoren der derzeit erarbeiteten Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 entsprechen; c) Mechanismen für die Umsetzung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 auf lokaler Ebene verbessert werden. Zentraler Partner: Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) Antragsteller: International Foundation for Rural Development 

FpB-1440 Regionales Projekt

Entwicklung des Agrotourismus als einer der Schwerpunkte der nachhaltigen Entwicklung von Territorien im Gebiet Witebsk

Im Rahmen des Projektes wird die nachhaltige Entwicklung des Agrotourismus im Gebiet Witebsk gefördert. Vorgesehen sind Bildungsreisen für Subjekte des Agrotourismus, die Gründung einer nichtkommerziellen Organisation als Netzwerk-Struktur aller Subjekte des Agrotourismus, die Unterstützung der Arbeit und die Stärkung des Potenzials der Gesellschaftlichen Räte für Agrotourismus sowie Veranstaltungen von lokalen Initiativen. Zentraler Partner: Kulturverein Hof Medewege Antragsteller: Gesellschaftliche Organisation „Ökologische, kulturelle Bildungs-gemeinschaft „Pridwinje“ Vitebsk

FpB-1441 Nationales Projekt

Generationsübergreifende Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ziel des Projekts ist es, die Erfahrungen deutscher Netzwerke von Agendaschulen zu nutzen für die Stärkung der neu gegründeten Assoziation "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Insbesondere geht es darum, die Assoziation beim Aufbau langfristiger Partnerschaften und der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwickung zu unterstützen, die Mitgliederzahl des Verbands zu erhöhen sowie die Assoziation als Informations- und Koordinationsplattform für belarussische Agendaschulen zu etablieren. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der wissenschaftlichen und praktischen Unterstützung von Ansätzen von Bildung im Interesse nachhaltiger Entwicklung auf regionaler Ebene liegen. zentraler Partner: Antragsteller: „Education for Sustainable Development“ Association Minsk, Mogilev, Grodno

FÖRDERBEREICH SOZIALES

FpB-1401 Kleinprojekt

Fortbildung von Pflegepersonal aus Belarus aus den Fachgebieten Neonatologie und Pädiatrie und Initiierung von Selbsthilfegruppen

In Kursen erfolgt eine Fortbildung des Pflegepersonals in der neonatologischen und pädiatrischen Intensivtherapie. Fachpersonal aus Berlin wird moderne pflegerische Behandlungskonzepte vorstellen und an Modellen bzw. Geräten gemeinsam praktisch üben. Ziel ist die Vermittlung moderner Prinzipien einer patienten- bzw. familien-orientierten Pflege. Es werden Anregungen zur verstärkten Einbeziehung von Eltern und zur Bildung von Selbsthilfegruppen gegeben. Antragsteller: Berliner Bürger Danken e.V. Zentraler Partner: Brücke der Gesundheit Berlin-Minsk Minsk, Grodno

FpB-1402 Nationales Projekt

Verbesserung der Berufsorientierung von Jugendlichen unter Berücksichtigung der regionalen Nachfrage nach Fachkräften in allen Wirtschaftsbereichen

Im Rahmen des Projekts sollen neue Formen der Bildungsarbeit zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von Jugendlichen der Schulklassen 7-9 entwickelt werden. Hierfür werden Programme für Wahlfächer erarbeitet und erprobt, Kooperationen mit Unternehmen zwecks Vermittlung von Praktika hergestellt sowie ein Jugendcamp durchgeführt. Dabei sollen auch Erfahrungen aus dem deutschen Bildungssystem ausgewertet werden. Indem bei der Berufsorientierung auch die jeweils regional gegebene Nachfrage nach Fachkräften berücksichtigt wird, leistet das Projekt auch einen Beitrag zur regionalen Entwicklung. Antragsteller: KSF Vita e.V., zentraler Patner: Minsk City Institut for the Development of Education Minsk

FpB-1403 Kleinprojekt

LOVE-LIFE - Peer-Education gegen Drogenmissbrauch und HIV/AIDS

Das Projekt zielt auf die Aufklärung von Jugendlichen, um das Risiko von Drogenmissbrauch und HIV/AIDS-Erkrankungen zu vermindern. Präventiv werden Jugendliche zu riskanten Verhaltensweisen aufgeklärt und gestärkt, sich auch Gruppenzwang zu widersetzen. Hierzu werden Freiwilligenstrukturen aufgebaut, die mittels Forum-Theater Aufklärungsarbeit leisten und Peer-Gruppen unter Jugendlichen aus sozial/ ökonomisch benachteiligten Schichten etabliert, die in ihrem Umfeld als positive Vorbilder agieren. Mit dem Projekt sollen NRO als Partner für die öffentliche Gesundheitsaufklärung gestärkt und in der staatlichen Verwaltung dafür geworben werden, im Rahmen des Sozialauftrages auch Dienstleistungen im Bereich Prävention zu berücksichtigen. Antragsteller: Unterwegs e.V., zentraler Partner: ASDEMO Gomel

FpB-1404 Regionales Projekt

Durch sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu sozialem Unternehmertum

Ziel des Projekts ist die Gründung und Einführung eines wirtschaftlich effektiven Sozialbetriebes, um ältere oder behinderte Menschen bei der (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsprozess zu begleiten. Um die Beschäftigungschancen der Zielgruppe zu verbessern, sollen des weiteren freie Stellen und zur Verfügung stehende Arbeitskräfte aus der Zielgruppe in einer Datenbank erfasst werden. Zur Vorbereitung der Menschen auf neue Aufgaben sollen zudem kurzfristige Fortbildungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Gleichzeitig soll in Weiterbildungsveranstaltungen das Interesse bei kleineren und mittleren Unternehmen geweckt werden, Arbeitsplätze für die Zielgruppe und sozialorientierte Businessstrukturen zu schaffen. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen sollen in der Region Brest und überregional multipliziert werden. Antragsteller: Stiftung Miteinander, zentraler Partner: Territoriales Zentrum für soziale Versorgung der Bevölkerung im Stadtbezirk Lenin der Stadt Brest 

FpB-1406 Kleinprojekt

Soziale Betreuung von Familien mit süchtigen Angehörigen nach der "Case-Management"-Methode in Bildungseinrichtungen der Stadt Witebsk

Das Projekt ist auf die Vertiefung der Zusammenarbeit von staatlichen Stellen und NRO im Bereich Hilfe für Familien mit Suchtproblemen orientiert. Dafür wird die von der NRO "Mütter gegen Drogen" entwickelte soziale Dienstleistung „Soziale Betreuung der Familien nach der Case-Management-Methode“ in die sozial-pädagogischen und psychologischen Dienste der Bildungseinrichtungen der Mittelstufe der Stadt Vitebsk integriert. Damit wird ein Beitrag zur Umsetzung des im Juni 2014 verabschiedeten städtischen Präventionsprogramms geleistet. zentraler Partner: Interkultureller Verein „Wasilissa“ e.V. Antragsteller: „Mütter gegen Drogen“ Vitebsk

FpB-1409 Kleinprojekt

Initiierung und Organisation eines Prozesses zur Bereitstellung medizinisch-sozialer Rehabilitation für Menschen mit Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule in einer frühen postoperativen Phase unter Einbeziehung von Familienangehörigen

Das Projekt ist ausgerichtet auf die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Wirbelsäulenerkrankungen aus dem Gomeler Gebiet durch die Bereitstellung von qualitätsgerechten und zeitgemäßen Dienstleistungen der postoperativen medizinisch-sozialen Rehabilitation, und zwar zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Rehabilitation. Das Projekt wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit verstärken, indem die Bereitstellung zentraler Dienstleistungen im Rahmen der Umsetzung des Rehabilitationsprogramms unter Beteiligung von NRO im Gomeler Gebietskrankenhaus für Behinderte erprobt wird. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen erarbeitet zur Einweisung von Menschen mit Wirbelsäulenerkrankungen zu einer frühzeitigen postoperativen medizinisch-sozialen Rehabilitation. Zentraler Partner: „Kinder von Tschernobyl“ e. V. Antragsteller: „Behinderte mit Spinalerkrankungen“ e.V. des Gomeler Gebietes 

FpB-1415 Regionales Projekt

Soziale NGOs der Region Gomel auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung

Das Projekt stärkt die Potentiale der sozialen NGOs durch Entwicklung eines partnerschaftlichen Netzwerkes in der Stadt und in der Region Gomel. Durch das Netzwerk und die gemeinsame zielgerichtete Zusammenarbeit wird sich die Lebensqualität der in der Region lebenden sozial benachteiligten Menschen deutlich verbessern. Im Rahmen des Projektes wird ein auf partnerschaftlichen Prinzipien beruhendes regionales Netzwerk gegründet, dem im sozialen Bereich arbeitende Organisationen und Einrichtungen angehören und ihre Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen im Rahmen des Sozialauftrags verbessern können. Es bildet die Grundlage für eine fundierte Teilnahme und Partnerschaft dieser Organisationen und Einrichtungen bei der Schaffung sozialer Produkte und Dienstleistungen für den sozialen Markt. Das Projekt reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen durch Bevölkerungsgruppen, die auf soziale Hilfeleistungen angewiesen sind. Antragsteller: Deutsch-Russischer Austausch e.V. zentraler Partner: Soziale Projekte Gomel

 FpB-1417 Nationales Projekt

Normale Menschen – Zeitschrift für gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe geistig behinderter Erwachsener am gesellschaftlichen Leben

Mit der Wiederaufnahme der Zeitschrift („Normale Menschen“ / „Обычные люди") wird ein Informations- und Diskussionsmedium für Fachleute aus Behinderteneinrichtungen, für Mitarbeiter aus Verwaltungen, für Angehörige und Betreuer von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung sowie für privatwirtschaftliche Akteure geschaffen. Neben der Sensibilisierung für gleichberechtigte und selbstbestimmte Lebensbedingungen soll mit den Inhalten der neu aufgelegten Zeitschrift ein aktiver Austausch nationaler und internationaler fachlicher Praxis-Erfahrungen und theoretischer Erkenntnisse erfolgen. Die neuen Ausgaben der Zeitschrift setzen sich u.a. mit der Wahrnehmung geistig behinderter Erwachsener in der Gesellschaft, ihrer Rolle im privaten und öffentlichen Zusammenleben sowie mit den Möglichkeiten einer inklusiven und eigenverantwortlichen Lebensgestaltung auseinander. Antragsteller: Evangelisch-Freikirchliche Gemein-de Berlin-Köpenick, Förderkreis Hilfe für strahlenge-schädigte belorussische Kinder zentraler Partner: Nichtstaatliche Vereinigung "Belorus-sische Assoziation Hilfe für Kinder und junge Menschen mit Behin-derungen" BelAPDIiMI Minsk, Gomel, Grodno, Vitebsk, Mogilev, Brest

FpB-1419 Nationales Projekt

Entwicklung der Zusammenarbeit von NGO und staatlichen Stellen im Bereich HIV/AIDS und anderer Infektionskrankheiten

Das Projekt zielt auf die Entwicklung der Zusammenarbeit des Netzwerks „BelSet Anti-Aids“ und seiner Mitglieder mit staatlichen Strukturen im Bereich der Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis, Tuberkulose). Das Projekt beinhaltet Maßnahmen zur Schaffung einer erweiterten gesetzlichen Grundlage, die explizit Möglichkeiten für die staatliche Finanzierung von NGO im Bereich der Prävention von Infektionskrankheiten im Rahmen des Staatlichen Sozialauftrags vorsieht. Ebenso sind Maßnahmen zur Förderung der Kooperation und des Dialogs zwischen Netzwerksmitgliedern und staatlichen Strukturen unter den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Maßnahmen zur Institutionalisierung regionaler Arbeitsgruppen für Qualitätssicherung im Bereich HIV/Aids geplant. Zentraler Partner: Deutsche AIDS Hilfe e.V. Antragsteller: NGO-Verband zur Bekämpfung der HIV/AIDS-Epidemie „BelSet Anti-AIDS“ Minsk, Gomel

FpB-1432 Regionales Projekt

Ambulanter Sozialer Dienst zur Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern

Das Projekt umfasst neben der direkten fachlichen Unterstützung und Entlastung von Eltern behinderter Kinder Trainingsseminare für die Eltern sowie Informationsveranstaltungen für die Personen aus dem direkten Umfeld der Kinder (z.B. Schulen). Schließlich soll während der Projektzeit ein Methoden-Handbuch über die Erfahrungen der ambulanten familienunterstützenden und familienergänzenden Dienstleistungen erstellt und publiziert werden. Dabei sollen die Dienstleistungen insbesondere für die Zielgruppe schwer- und mehrfachbehinderte Kinder und deren Familien beschrieben und die Methodik, die Qualitätskriterien sowie die erwarteten Wirkungen der Betreuungsangebote dargestellt werden. Zentraler Partner: Bodelschwingsche Stiftungen Bethel Antragsteller: Diakonisches Haus der sozialen Dienste (Minsker Eparchie Gemeinde zu Ehren der Geburt der Gottesmutter) Minsk

FpB-1436 Kleinprojekt

Zusammenarbeit von nicht-kommerziellen und staatlichen Organisationen zur verstärkten Einbeziehung von Vätern in die Erziehung der Kinder mit Behinderungen

Durch das Projekt wird ein Beitrag zur Erhöhung der Rolle der Väter in Familien mit behinderten Kindern geleistet. Mit Expertenhilfe aus Deutschland wird erstmals für Belarus ein spezielles Trainingsprogramm erarbeitet, das auf die Verbesserung der Kompetenzen der Väter in Fragen der Erziehung der Kinder und auf die aktive Beteiligung der Väter an der Erziehung von behinderten Kindern gerichtet ist. Gleichzeitig werden staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen, die mit behinderten Kindern arbeiten, befähigt, Zugänge zu den Vätern zu finden und den Bedürfnissen der Väter entsprechende Angebote zu entwickeln. Damit wird die Entwicklung von Geschlechtergerechtigkeit in Belarus befördert. Zentraler Partner: Sozialdienst evange-lischer Männer von Westfalen Antragsteller: Belarussisch-deutsche gemeinsame Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Rehabilitations- und Erholungszentrum für Kinder „NADESHDA“ Minsk